Die Historie von Wiefferink

Die Firma Wiefferink wurde im Januar 1956 von Henny Wiefferink gegründet
In Denekamp begann er in einem leeren Hühnerstall mit der Reparatur von Schuhen und Sattlerwaren. Später wurden vor allem Bezüge, Postsäcke, Zinkteile für den Rijkswaterstaat für die Deltawerke und Jalousien angefertigt und montiert. Bei all diesen Aktivitäten kamen die notwendigen Reparaturen von unter anderem Abdeckungen, Zelten und sogar Gartenmöbel hinzu.

1973

Da die Produkte immer größer wurden, wurde der Hühnerstall bald zu klein und eine größere Werkstatt an der Brinkstraat in Denekamp musste eine Lösung anbieten, wonach in 1973 eine neue Produktionshalle von 36×14 Metern auf dem Gewerbegebiet in Betrieb genommen wurde. Nach einigen Jahren stellte sich heraus, dass diese Halle wieder zu klein war und eine Erweiterung realisiert wurde, die als Ausstellungsraum und als Produktionsfläche diente.

1987/1988

Aufgrund von gesundheitlichen Problemen von Henny Wiefferink wurde die Firma 1987 verkauft, wobei die Segelmacherfirma mit der Arbeitskleidung und der Sonnenschutzabteilung voneinander getrennt sind.

1988 wurde ein wichtiger Schritt für Wiefferink in die Zukunft unternommen, indem auf die Bitte eines Segelmacherkunden, der Transportfirma Steghuis, reagiert wurde, für einen der Eigner eine Abdeckung für ein Düngesilo anzufertigen.

Wiefferink entwarf daraufhin eine Silohaube, mit der sie seit Jahren zu den Marktführern auf dem niederländischen Markt und später auf dem Weltmarkt zählt. Durch eine Deckungspflicht für Güllefässer in den Niederlanden bekam Wiefferink den Wind in die Segel und tausende Silos wurden von Wiefferink in den Niederlanden gedeckt, das sich natürlich auch um die Montage kümmerte.

1990

In der Zwischenzeit hatte Wiefferink eine zusätzliche Halle neben der Halle Kloppendijk am Hanzeweg gekauft und eine weitere Halle am Kloppendijk angemietet.

Da es alles andere als ideal war, an verschiedenen Standorten zu arbeiten, wurde beschlossen, nach Oldenzaal zu ziehen, wo 1990 eine Halle mit zwei Etagen für die Produktion, eine Konditorei und die erforderlichen Büros errichtet wurde. Aufgrund des stetig wachsenden Auftragsbestandes wurde diese Halle in den Jahren 1992 und 2005 nochmals erweitert. Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts war der Markt für Silodacher in den Niederlanden gesättigt, weil fast alle Silos abgedeckt waren und inzwischen die erforderlichen Düngesäcke und Folienbecken angeliefert worden waren.

Gemeinsam mit der BTG aus Enschede, an die die Firma Wiefferink Gassammelkonstruktionen aus Folie unter anderem für Kaffeeplantagen in Lateinamerika lieferte, wurde die Idee entwickelt, die bereits abgedeckten Silos durch Doppelabdeckungen anzupassen, um Biogas aus dem gelagerten Mist zu gewinnen.
Dies stellte sich als großer Erfolg heraus, da insbesondere in Deutschland ein Anreiz bestand, Ökostrom durch Biogas zu erzeugen.

2008

Der Expansionsdrang setzte sich fort und zwang Wiefferink, eine weitere Halle im Gildehaus zu mieten und anschließend eine große Produktionshalle im polnischen Wykroty zu errichten, in der noch in den Niederlanden ausgebildete Mitarbeiter tätig sind.
In den letzten Jahren wurde das Tätigkeitsfeld von Wiefferink stetig erweitert und Produkte für den Agrar-, Biogas-, Wasseraufbereitungs- und Industriemarkt werden weltweit geliefert und bei Bedarf auch montiert.